Was kann die DJI Spark?

Mit aktuell 499€ ist die Spark zwar kein Schnäppchen. Dafür ist sie klein und leicht. Und sie startet von der Handfläche aus. Das macht sie eigentlich zu einer idealen Drohne für den Urlaub oder für Ausflüge, da sie einfach zu transportieren ist und noch dazu über eine gute Kamera Qualität verfügt.

Und diese Foto und Video Kamera befindet sich an der Frontseite der DJI Spark. Bilder macht diese mit einer Auflösung von 12 Megapixeln und Videos nimmt die Kamera im Format 1080p auf. Aufnahmen und Bilder landen dabei auf einer Speicherkarte.

Kamera an zwei Achsen stabilisiert

Die Kamera der DJI Spark ist allerdings nicht an drei, sondern lediglich an zwei Achsen stabilisiert. Allerdings ist dies für relativ wackelfrei Aufnahmen schon ausreichend. Wer schon mal Aufnahmen einer Drohne ohne stabilisierte Kamera gesehen hat, erkennt den riesigen Unterschied sofort.

Active Traking und Flugmodi

Interessant an der DJI Spark ist der automatische Flugmodus. So verfügt die Drohne über eine Funktion, die sich Aktive Tracking nennt. Hierbei markiert man auf dem Display des verbundenen Smartphones ein Objekt. Dies kann ein Mensch oder auch ein Haustier sein. Und sogleich folgt die Drohne diesem Objekt und hält es im Kamerabild. Hindernissen weicht die Drohne dabei natürlich aus. Kann die Drohne, etwa bei starkem Gegenlicht, nichts mehr erkennen, geht sie in einen risikoarmen Zustand über. Das heisst, sie nimmt etwas Höhe auf und verharrt dann an Ort und Stelle.

Hinzu kommen noch einige andere Flugmodi. So kann die Drohne ein feststehendes Objekt in den Fokus nehmen und dieses dann permanent umkreisen. Sie kann eine Art Raketenstart durchführen, wobei sie die Kamera nach unten richtet und dann senkrecht nach oben fliegt. Oder sie fliegt vom Piloten weg und “behält ihn im Auge”

Allerdings ist der ganze Spaß begrenzt. Wie bei den meisten Drohnen hält der Akku auch bei der DJI Spark lediglich ungefähr 15 Minuten.

Smartphone, Remotecontroller oder Gestensteuerung

Steuern lässt sich die DJI Spark übrigens auf verschiedene Arten. Zum einen via WLAN Verbindung über ein Smartphone. Wobei man hierbei das Live Bild der Kamera auf das Display bekommt. Allerdings ist die Reichweite hierbei auf 50 Meter beschränkt und die Drohne wird auch nur 20 km/h schnell.

Komfortabler wird es mit der zusätzlich erhältlichen Remotesteuerung. Hier beträgt die Reichweite dann bis zu 500 Meter und die Drohne wird mit 50 km/h auch deutlich schneller. Zudem lässt sich die Drohne mit den Steuerknüppeln auch präziser steuern. In Kombination mit dem Smartphone bekommt man auch wieder ein LiveBild angezeigt.

Man kann die Drohne aber auch per Gestensteuerung kontrollieren. Die Drohne startet dabei von der Handfläche und mittels Gesten kann man der Drohne eine Position zuweisen, die Kamera auslösen und die Drohne auch wieder landen lassen.

Ideale Selfie Drohne?

Man merkt also, dass die DJI Spark eigentlich wirklich ideal für den Urlaub ist. Sie wird nicht ganz zu unrecht als Selfie Drohne bezeichnet. Für den Profi ist sie aber wahrscheinlich nichts, da sie keine Videos in 4K aufnimmt.

Zwar ist die Drohne derzeit die günstigste Drohne von DJI. Aber der Preis von 499€ ist trotzdem nicht von schlechten Eltern. Wer allerdings aktuell überlegt sich einen neuen Handy Vertag zuzulegen, der sollte sich mal auf der 1&1 Vorteilswelt umschauen. Hier kann man die DJI Spark aktuell als Prämie für einen neuen All Net Flat Vertrag erhalten. Man muss allerdings dann noch 239€ hinzu zahlen. Das kann sich aber durchaus lohnen. Wie gesagt, sofern man gerade eh einen neuen Vertrag benötigt.


Bilder: DJI

Andreas Rabe

IT Spezialist, Blogger und Hesse. Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.

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